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NLP CORE
Netzwerk Diskurs
NLP
CORE Netzwerk Diskurse sind modellierte Dialoge zur Klärung
und Aufklärung. Die Diskurse haben das Ziel, den Kern, das
Herzstück, das Zentrum (CORE) des NLP für NLP Aussgebildete,
NLP Interessierte und die weitere Öffentlichkeit transparent
zu machen.
NLP
CORE Netzwerk Diskurse wurden aus dem Praxis-Zusammenhang des
gleichnamigen Schweizer NLP Ausbildungsinstituts von Karin Streuli
- CORE
- NLP und systemische Lösungen
- entwickelt.
Wichtig:
Für die Gestaltung der NLP CORE Netzwerk-Diskurse hat allein
(!) der Verfasser dieser Zeilen / Website die Verantwortung. Das
CORE Institut des ehemaligen Swiss NLP Vorstandsmitglieds Streuli
und die NLP CORE Netzwerk Diskurse sind in diesem Sinn zwei unterschiedliche
und sorgfältig voneinander zu trennende (!) Projekte.
Eines
der grundsätzlichen Ziele dieser Diskurse: das Niveau des
NLP bezüglich Qualität, Integrität (Ethik) und
Kompetenz anzuheben. Damit soll u.a. auch dem manipulativen und
z.T. destruktiven Missbrauch des NLP in unterschiedlichen Kontexten
seiner Anwendung entgegengewirkt werden. Gleichzeitig werden
aber auch die wenig treffsicheren NLP-Kritiker und NLP-Kritiken
„auf's Korn“ genommen werden.
Im
konkreten Fall des hier vorliegenden NLP CORE Diskurses geht es
um das Thema NLP Meta-Modell der Sprache.
NLP
Core Netzwerk Diskurse bewegen sich (im wesentlichen) in drei
Dimensionen:
-
Sachdimension:
Sachverhalt, „Tat“-Sachen, Fakten - z.B. das Sachthema
„Meta- Modell der Spracheœ
-
Sozialdimension:
die Vermittlung des Sachthemas über Medien der Kommunikation
- z.B. die Vermittlung des žMeta-Modells
der Spracheœin NLP Ausbildungen, Büchern,
Internet usw.
-
Zeitdimension.
Soweit
sog. „spirituelle“ Fragen eine Rolle spielen, werden
diese Aspekte in einer sog. vierten Dimension („4D“)
berücksichtigt. Vgl. etwa die spirituellen Bemühungen
des NLP-Adepten Robert Dilts im Zusammenhang der Logischen Ebenen
(Neuro-Logischen Ebenen). Ein in der Tat umstrittenes und vom
NLP- Mitbegründer John Grinder zu Recht kritisiertes Unterfangen.
NLP
Netzwerk Diskurse sind modellierte Dialoge. „John Grinder
m“ heisst „John Grinder modelliert“. Auch NLP
Practitioner oder Master treten als Modelle auf - Ähnlichkeiten
mit lebenden Personen sind nicht rein zufällig und beabsichtigt.
Ein Transskript m ist in Form einer PDF-Datei beigefügt.
Bestimmte Phasen des Diskurses werden nur plausibel durch Einbeziehung
von Prozess-Aspekten des Diskurses.
NLP
Netzwerk Diskurse laden - wie gesagt - NLP Kritiker zum
sachlich qualifizierten und kompetenten Dialog ein. Deshalb ist
auch der modellierte Kritiker und Skeptiker häufiger Gast
der NLP CORE Netzwerk Diskurse. Auch hier gilt: Mögliche
Ähnlichkeiten sind nicht rein zufällig und durchaus
beabsichtigt.
Wir
haben es bei den NLP Netzwerk Diskursen mit „So-Tun-Als-Ob“
- Kommunikationen zu tun. Das fingierende und fiktive Element
ist bekanntlich - jedenfalls für NLP Eingeweihte -
ein zentrales weltanschauliches und methodisches Element im traditionellen
NLP. Die Techniken des Rapports (kalibirieren-pacen- leaden) sind
ein praktisches Beispiel dafür.
Theoretisch
beziehen sich NLP Exponenten wie Grinder, Bandler oder auch Dilts
gerne auf die „Philosophie des als ob“ von Hans Vaihinger,
der, wie es Paul Watzlawick einmal formulierte, mit seinem gleichnamigen
Buch wie eine „Bombe“ einschlug.
Die
Ausgangsfrage in der Philosophie des Als Ob lautet: „Wieso
erreichen wir oft Richtiges mit bewusst falschen Annahmen?“
Vaihinger schreibt dazu:
„Das menschliche Vorstellungsgebilde
der Welt ist ein ungeheures Gewebe von Fiktionen voll logischer
Widersprüche, d. h. von wissenschaftlichen Erdichtungen
zu praktischen Zwecken bzw. von inadäquaten, subjektiven,
bildlichen Vorstellungsweisen, deren Zusammentreffen mit der
Wirklichkeit von vornherein ausgeschlossen ist.“ (vgl.
Wikipedia)
Die
NLP Netzwerk Diskurse arbeiten mit unterschiedlichen Modellierungs-Strategien
(am ehesten sind sie mit dem „analytical approach“
von Robert Dilts vergleichbar - allerdings umgedeutet („reframe“)
und grundlegend erweitert um andere Diskurstechniken, die den
beschränkten Rahmen des NLP von Robert Dilts überschreiten.
Dilts meinte, u.a. Einstein oder auch Buddha (oder war es Jesus?)
modellieren zu können. Diesen hochfliegenden
Anspruch haben die nlp core netzwerk diskurse nicht. Es reicht,
wesentliche Vertreter und Anhänger des NLP - und natürlich
auch Kritiker - zu modellieren. Und sie dann in einen kompetenten,
konstruktiven und kritischen Dialog zusammenzuführen. Zentrum
der Kritik (Kritik = „Kunst der Beurteilung“) sind
dabei immer wieder die Grundlagen der NLP- Begründer Bandler
und Grinder. Zu theoretischen und methodologischen Aspekten mehr
an anderer Stelle.
Die
hier vorgelegten Manuskripte sind Rohkonzepte. Daher auch in Form
und Inhalt provisorisch. Eine Überarbeitung wird immer wieder
stattfinden.
Noch
einmal der Hinweis: Bestimme Prozess-Phasen im Diskurs werden
nur im Zusammenhang mit dem als PDF-Dokument vorliegenden
Transskript
m plausibel (vgl. etwas das zeitweise ungewohnte
Kommunikations-Verhalten des NLP Kritikers m.)
Interessierte
Leser sind eingeladen, in die NLP Diskurse einzusteigen, mitzumachen.
Für
die provisorische Rohform bittet der Autor den Leser um Verständnis.
Aus Zeit- und Aufwandsgründen halten wir diese Form aber
für vertretbar. Im wesentlichen geht es hier ja um Inhalte
- im Zusammenhang mit Prozessen - oder?
Wolfgang Berson,
August 2008
NLP Projekt
Deutschland Schweiz
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http://www.nlp-netzwerk.ch/
: Wir freuen uns, John Grinder m
in unserem NLP CORE Diskurs begrüssen zu dürfen. Als
Gäste ebenfalls anwesend sind ein NLP Kritiker und zwei
junge vom NLP mehr oder weniger begeisterte
Freunde. Einer hat gerade den NLP Practitioner
(zert.) gemacht und absolviert nun die NLP Aufbaustufe (NLP
Master). Dann haben wir noch eine junge NLP
Masterin…
NLP Masterin m : Danke für das
Kompliment „jung“. Aber wir beiden sind auch schon so
um die 35 / 40…
NLP Practitioner m : Nun John (dreht
sich zu John Grinder m), NLP war für mich wie ein
Jungbrunnen, obwohl ich noch gar nicht so alt bin wie Du. Ich finde
„jung“ wirklich cool. Ich fühl’ mich voller
Ressourcen und komme an meine Potenziale und meine Kommunikation
mit dem Milton- Modell – vom Reframing ganz zu schweigen
– die logischen Ebenen von Dilts von oben nach unten und
unten nach oben….
John Grinder m : (lächeln),
Well, my dear friend….
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NLP Practitioner m : (unterbricht)
…dann die Grundannahme „Die Landkarte ist nicht die
Landschaft“, „Wenn etwas nicht funktioniert,
versuch’ was anderes“, die Sleight of Mouth von Dilts,
Meta-Programme…., Meta-Modell, beide hab’ ich anfangs
immer ´velwechsert´ (lacht)
und….
http://www.nlp-netzwerk.ch/
(unterbricht) Damit wären
wir beim Thema. Heutiger Schwerpunkt ist ja das NLP Meta-Modell der
Sprache. Das haben John und Richard gemeinsam so etwa bis 1974
entwickelt und es kam als
Buch1975 auf den Markt.
Titel: The Structure of Magic I, dt. Metasprache und
Psychotherapie, Die Struktur der Magie I.
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John Grinder m : Das Buch lag 1974 als
Manuskript vor. Es geht auf längere Versuche in den Gruppen
von Richard und mir hervor. 1975 wurde es erstmals
veröffentlicht mit zwei lobenden Einleitungen von Gregory
Bateson und Virginia Satir, die wir beiden persönlich kannten
bzw. mit denen wir, was Virginia betrifft, auch gemeinsam
veröffentlicht haben …
NLP Kritiker: (ironisch) Das
Meta-Modell der Sprache ist ja angeblich ein exzellentes Mittel,
die Kommunikation zu gestalten, oder?
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John Grinder m : Mein lieber NLP
Kritiker. Darf ich zunächst mal prinzipiell etwas zum Thema
„Kommunikation“ mitteilen. Mit NLP Skeptikern und
Kritikern habe ich eine ähnlich gute Kommunikation wie mit
meinem ehemaligen Genossen („comrade“) Richard
Bandler. Nämlich keine. Und das ist gute Kommunikation
...
NLP Kritiker m : Wie das Herr
Grinder?
John Grinder m : Also, ich habe
keinen Austausch mit Bandler. Der hat keinen mit mir. Seine
juristischen Versuche, das NLP für sich zu usurpieren, sind
gescheitert. Also stimmen wir überein: nicht zu kommunizieren.
Kommunikation hat doch nichts mit Konsens zu
tun!
NLP Kritiker m: Also wäre fehlende
Kommunikation gute Kommunikation. Wenn beide darin
übereinstimmen, nicht miteinander zu kommunizieren. Nun sagt
doch der Kurztherapeut und Kommunikationstheoretiker Paul
Watzlawick in einem seiner Axiome: „Man kann nicht nicht
kommunizieren.“
John Grinder m : Eben – wir
kommunizieren gut, indem wir nicht
kommunizieren.
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NLP Practitioner m : Ich bin einverstanden
mit John. Wenn ich mit meinen NLP-Tools nicht weiterkomm´,
kann ich doch einfach abhauen. Und wenn der andere das auch tut und
mir nicht hinterherläuft, dann ist das gute Kommunikation.
Fertig.
NLP Kritiker m: Das erinnert mich an einen
deutschen Systemtheoretiker mit Namen Luhmann. Der sagt, dass das
verbindende Element eher der Dissens ist. Ja, aber da stellt sich
mir die Frage...
Nlp-netzwerk: Unser Thema war und
ist das Meta-Modell der Sprache.
John Grinder m : Richard und ich haben das
NLP gemeinsam auf die Schiene gebracht… Und das Meta-Modell
war unsere erste grosse Leistung.
NLP Practitioner m , NLP Master m:
(gemeinsam). Genial, das Meta-Modell der
Sprache.
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John Grinder m : Deiner Antwort
an einen NLP Kritiker zum Thema Meta-Modell der Sprache entnehme
ich nun folgenden Satz. Ich zitiere Dich: „Du (gemeint ist
W.B.) schreibst weiter von einem Herrn Chomsky. Da kann ich keinen
Bezug nehmen, da mir dieser Herr gänzlich unbekannt
ist.“
Hast Du das wirklich geschrieben? Oder hat da
jemand halluziniert?
NLP Practitioner m : Ob NLP Kritiker
halluzinieren, weiss ich nicht. Fest steht jedoch: das habe ich
geschrieben!
John Grinder m : Also, mein Lieber,
(deutlich hörbares Nasen-Schnauben) Du weist ja
vielleicht, dass ich mit meinem NLP co-founder / Mitbegründer
Richard Bandler nicht nur – wie oben beschrieben - eine
abgebrochene Kommunikation sondern auch eine Charaktereigenschaft
teile?
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NLP Practitioner m : Welche
John?
John Grinder m :
Arroganz!
NLP Kritiker: Ja, aber nur eine, Mr.
Grinder? Mehr als ein halbes Dutzend, oder?
John Grinder m : Hm, ja, wir haben mehrere
Eigenschaften – ganz un-nlp-mässig gesprochen –
gemeinsam. Und auf der Prozessebene / Verhaltensebene muss ich
meine als Ressource und Potenzial reframe-te Charakter-Eigenschaft
jetzt ganz schön zügeln!
NLP Kritiker m: Ja, Augenblick ’mal
Herr Grinder, aber „Arroganz“ kommt von lat.
„arrogare“ und heisst „sich etwas Fremdes
aneignen“. Heisst dass evtl. dass Grinder, Bandler und das
NLP sich etwas Fremdes...(Satz bricht
ab)
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John Grinder m : ….well, well Mr.
Critical... (Lächeln, wendet sich an den NLP
Practitioner)). Also zurück zu Chomsky. Denn Chomsky und
das Meta-Modell hängen eng zusammen. Kein vernünftiges
Verstehen und Erklären des Meta-Modells ohne die generative
Transformationsgrammatik. Du kennst als NLP Practitioner Chomsky
wirklich nicht?
NLP Practitioner m : Nö, sollte
ich?
NLP Master m : Ich hab’ schon
‚mal den Namen gehört. Irgend so’n
Linguistik-Fachmann.
John Grinder m : Wo habt Ihr NLP gelernt?
Und welcher Verband hat Euch ein Zertifikat erteilt? Aber Spass
beiseite. Wie dem auch sei: der das NLP von Bandler und Grinder am
meisten durchdringende Einfluss kommt von Chomsky!
(x66)
NLP Kritiker m: …(mit tiefer
Trancestimme sprechend) ja... und Chomsky, oh, ....ja , ..ja
Noam Chomsky...Transformation...ja...und John Grinder m,
Richard.....und
Flächenstruktur...Kompetenz...Performanz...
NLP Practitioner m: (keck) Noch
einmal – ich kann da keinen Bezug nehmen. Der Herr
Chömski ist mir völlig unbekannt, wie
gesagt.
NLP Kritiker m:....(murmelnd)
..vielleicht ein unbekannter Bekannter oder vielleicht ein
bekannter Unbekannter...
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John Grinder m: (Zum Kritiker
zugewandt)...Ganz so sieht es aus. Chomskys Beitrag zur Linguistik
ist die Transformational Grammar (TG) – im Deutschen nennt
man das auch Generative
Transformationsgrammatik...
NLP Kritiker m:
....“gähn“....
NLP Practitioner m und NLP Master m
gemeinsam: „....gähn...“.
Nun John. Ich frage mich, welchen Profit hat die
Menschheit von...wie hiess das gleich?
John Grinder m: Generative
Transformationsgrammatik – Transformational Grammar (TG)
– Wesentliches Strukturelement sind die
„Oberflächenstruktur“ und
„Tiefenstruktur“ –damned!
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NLP Practitioner m: Also John, ‚mal
ehrlich, wozu brauch’ ich denn dieses „know
what“. – Es reicht doch mein Meta-Modell „know
how“ – oder?
NLP Masterin m (in Richtung NLP
Practitioner m) Meinst Du nicht, dass Du etwas
grössenwahnsinnig bist. Hör’ doch ´mal zu. Du
kannst noch etwas von John Grinder m lernen!
NLP Kritiker m: ....(verschmitzt
lächelnd)…und von mir auch!
NLP Practitioner m: Die NLP Kritiker
haben doch nichts kapiert. Die sollten ‚mal wie ich eine
richtige NLP Grundausbildung machen. Dann verstehen sie doch erst,
wie gut das Ganze ist – auch für sie selbst.( bleibt
herausfordernd in Richtung John Grinder m))
...also?
John Grinder m: (nachdrücklich)
Die Transformationsgrammatik war einer der brillantesten
Beiträge zum Studium des menschlichen Verhaltens im 20sten
Jahrhundert. Es war mehr oder weniger die Schöpfung eines
einzelnen Mannes. Eines Genius´. Eines Genies!
Grind....äh...Chomsky...master of excellence, ein master-mind,
ein....ogott oh Gott (springt gestikulierend auf und bricht
ab)
NLP Practitioner m: Ja, und...? (immer
noch herausfordernd und unbeeindruckt)
John Grinder m: Die
Transformationsgrammatik von Chomsky ist Bezugs- und Ausgangspunkt
für viele der anfänglichen NLP Prozeduren...x
66
NLP Kritiker: Ja,
aber....
John Grinder m: Die TG war von einziger,
tiefgreifender, beherrschender Wirkung auf das
NLP!
NLP Practitioner m: Ach so! Toll. Aber
eigentlich geht es uns doch um das NLP Meta-Modell der Sprache. Was
hat das Meta-Modell der Sprache mit der Transfirmungsgrammatik von
Herrn Chömski...
NLP Masterin m : Du agierst Dein inneres
Kind aus. Höre doch bitte John zu!
John Grinder m: (laut)
Transformationsgrammatik.Chomsky. Noam Chomsky. Ein
Jude – wie Richard! ….C-h-o-m-s-k-y!
(buchstabiert) Geboren 1929...hat Philosophie, Mathematik
und Linguistik studiert, hat den Behaviorismus entzaubert
(Stimulus-Response- Skinner!), hat sich mit Piaget
auseinandergesetzt, ein genius, ein Krieger in den ´linguistic
wars´ der 70-ger Jahre...Vor einigen Jahren noch meistgenannte
Person im Internet...Vielleicht noch heute...Kompetenz und
Performanz, idealer Sprecher-Hörer, Tiefenstruktur und
Oberflächenstruktur, Generative Grammatik im Gegensatz zu
herkömmlichen Grammatiken, Transformationen..! Alles
klar?
NLP Practitioner m: ????
Nö.
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NLP Kritiker m: Ja John,
einverstanden. Aber Chomskys Ansatz, der – im Jargon des NLP
– Dein wesentlicher „frame“ war, mit dem Du
angeblich erfolgreiche Arbeit von Therapeuten zu modellieren und
reframen versucht hast, lieber John (herablassend), ist doch
längst auch aus Chomskys Sicht kalter
Kaf...
John Grinder m: (unterbricht) Also,
das Meta-Modell der Sprache. Sprechen wir darüber. Sprechen
wir über Richard Bandlers und mein Buch „Structure of
Magic“ – als Manuskript fertiggestellt 1974, als Buch
herausgegeben 1975. Unser erstes Buch, noch bevor Richard den
Terminus „Neuro- Linguistisches Programmieren“
(neuro-linguistic programming) erfand.
NLP Practitioner m: (weiterhin
keck). Endlich. Also John,´mal ganz easy: Ich wiederhole:
ich brauch’ doch für die Anwendung des NLP Meta-Modells
der Sprache nicht Deine Trafo- Gram und den Herrn Chömski,
oder?
NLP Masterin m: Könntest Du bitte
endlich einmal zuhören....
NLP Kritiker: Bei aller notwendigen
und berechtigten Kritik an John Grinder m – bitte Respekt vor
Menschen und Worten! Und der beginnt bekanntlich bei Namen
und präzisen Begriffen.
NLP Practitioner m: Respekt? Ich halte doch
Rapport. Das reicht.
NLP Masterin m: Eben nicht, Du
Dumpfbacke!
NLP Kritiker m: Einsatz von
Rapport-Techniken – vor allem wenn dies verdeckt geschieht
– kann in bestimmten Kontexten äusserst respektlos
sein.
www.nlp-netzwerk.ch:„Generative
Transformations-Grammatik“ heisst das Modell, die
Theorie...von Noam Chomsky – Stand seiner Forschung bis ca.
Mitte der 70-er Jahre, nachdem sein linguistischer Ansatz selbst
schon einige Weiterentwicklungen durchgemacht hatte. Dort sind auch
die Begriffe „Oberflächenstruktur“ und
„Tiefenstruktur“ definiert worden. Die tauchen
auch im Meta-Modell der Sprache des NLP auf!
John Grinder m: (Kopfnicken ohne
Worte)
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NLP Practitioner m: Modell hin, Theorie
her. Wenn ich Auto fahre, brauch’ ich auch nicht zu wissen,
wie Getriebe und Motor funktionieren und welchen
physikalisch-technischen Gesetzen ein Motor oder Getriebe gehorcht.
Mag ja sein, dass die Trafo-Gram...äh.... so etwas
ähnliches ist für das NLP und sein Sprachmodell wie es
Modelle oder physikalische Theorien für das Funktionieren von
Getrieben und Motoren gibt.
Vielleicht ist die (Stimme wird leiser)
transformational grammar (TG) ja eine coole Sache für
John –...gewesen. Wir
sollten ganz entspannt im Hier und Jetzt...Die Landkarte ist nicht
die Landschaft...Was ist mit Deiner Landkarte, John, alter Junge!?
Was ist mit meiner Landkarte? Was hat der NLP Kritiker für
eine...
John Grinder m: Da gibt es einen
Zusammenhang. Als ich mit Richard Bandler das Meta- Modell der
Sprache entwickelte, folgte ich der gleichen Strategie, auf der die
Transformational Grammar von Chomsky gegründet war. Das NLP
verdankt Chomsky eine Methodologie, eine Vorgehensweise, eine
Strategie. Das NLP verdankt Chomsky also sehr...... X
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NLP Practitioner m : ??????????? Dir und
Richard Bandler verdankt das NLP alles!
NLP Kritiker m: Also hilft, wenn ich John
richtig verstehe, das Verständnis einer linguistischen
Theorie, des linguistischen Modells von Chomsky (Stand ca. Anfang
bis Mitte der 70-er Jahre), das NLP zu verstehen –
grundsätzlich und dann insbesondere auch das Meta-Modell der
Sprache.
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NLP Practitioner m: Ja, und? Um das
Meta-Modell der Sprache anzuwenden, brauch’ ich es
doch nicht zu verstehen oder erklären zu können!
Ich wende es einfach an. Walk what you talk! Fertig! Punkt! NLP ist
kein Theorie-Sch...Du, John, hast uns doch die Werkzeuge und Tools
geliefert. Wenn ich einen Schlüssel benutze, brauch´ ich
doch keine Theorie und kein Modell vom Schloss... Ich steck´
den Schlüssel ´rein und „klick“....Ist doch
völlig easy, John: „Verallgemeinern, Verzerren,
Tilgen“. So habe ich das gelernt, so mache ich es. Du und
Richard sind die Modellierer – das
reicht!
NLP Masterin m: “Walk what you
talk”. Eben. Pace doch einfach ‚mal den
John!
John Grinder m: Wir hatten über
dreissig Muster und ca. 13.....
NLP Kritiker: (mokant) Woher hattest
Du eigentlich diese Meta-Modell-Sprachmuster,
John.....?
John Grinder m: Weißt Du, mein Lieber,
es geht der Mythos, wir hätten das alles von Fritz und
Virginia modelliert (kichert)...
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NLP Kritiker m: Genau genommen: ein Mythos,
ein Märchen! Nicht wahr, Mr. John Grinder (Ton wird
schärfer)?
John Grinder m: (wechselt das Thema)
Wichtig bei Chomsky ist auch noch die Universal- Grammatik, also
die These einer angeborenen sprachlichen Kompetenz, die sprach- und
kulturübergreifend ist. Und diese geistige, mentale Struktur
wollte Chomsky mit seiner transformational
grammatic.....
http://www.nlp-netzwerk.ch/
: (unterbricht beschwichtigend)
John, Du solltest jetzt ‘mal Rapport aufnehmen mit unserem
NLP Practitioner-Freund. Er muss da noch ein wenig üben.
Denk´ an die Grundannahme: „Wenn etwas nicht
funktioniert, versuche etwas anderes“. Er möchte mit Dir
über das Meta-Modell sprechen...forget Chomsky, forget
Universalgrammatik, forget competence zunächst einmal. Bei
unseren jungen NLP Freunden ist „Performance“,
Auf- und Ausführen ist angesagt!
NLP Masterin m...wie gesagt...ich bin nicht
mehr so jung und ich will neben performance auch
competence!
NLP Practitioner m: Ob alt oder jung. Ich
will über das Meta-Modell reden und wie ich es evtl. noch
besser, schneller, effizienter, effektiver anwenden
kann!
John Grinder m: O.K. – Du sagst es
(gequält lächelnd, längere
Pause).
NLP Kritiker m: Das ist also das
Niveau Ihrer NLP Practitioner und Master, Herr
Grinder.
John Grinder m: Das sind nicht meine NLP
Practitioner und Master, Mr. Critical…
NLP-Netzwerk: Ich denke, wir sollten an
dieser Stelle ein kleines „bail out“ nehmen und uns in
Richtung des Kalten Buffet bewegen…
NLP Kritiker:
(grummelnd)…immer wenn es spannend
wird…
Ende des modellierten Diskurses 1.14 zwischen
John Grinder M (=modelliert), NLP Practitioner M (modelliert), NLP
Master M (=modelliert) und einem NLP Kritiker (mehr oder weniger
modelliert)
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